Backstein: Porosität und Wärmedämmung

Backstein Porosität

Wird der Rohling unter Sintern Grenze (ca. 1400 C) gebrannt – so entsteht der poröse Backstein (Druckfestigkeit: 10-15 N / mm2; Wasseraufnahme: 10-20%). Wenn aber getrocknete Rohziegel beim brennen erreichen Sintergrenze – das heißt einzelne Tonteilchen schmelzen zusammen, das Gefüge wird dicht und es entsteht sehr harte, dichte, nicht poröse Klinker mit glatter Oberfläche (Druckfestigkeit: > 25 N /mm2; Wasseraufnahme: < 5 %).

Voll Sintern Klinker

Handgefertigte  Backsteine durch seine Porosität haften die Mauermörtel besser, die Wärmedämmung ist größer und das Mauerwerk trocknet schneller aus.

Microporen in Backstein

Die Porosität der Backsteinziegel ist das Verhältnis zwischen dem Porenvolumen und dem Gesamtvolumen des Ziegels. Sie beeinflusst der Grad der Wasseraufnahme, Frostbeständigkeit und Wärmedämmung des Backsteinziegels. Grobe Poren (> 0,1 mm Durchmesser) dämmen die Wärme gut, nehmen aber leicht Wasser auf. Feine Poren (kleinere als 0,1 mm) dämmen die Waerme nicht gut und lassen die Feuchtigkeit durch Kapillarwirkung aufsteigen. Voll sinterte, porenfreie,  Wasserfeste Ziegel – wie Mauerklinker – haben schlechte Wärmedämmung.

(Fachliteratur: Hans Backe, Werkstoffe fuer die Bauindustrie, Leipzig 1958, s. 29 n)

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